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Firmenportrait 02. November 2022

Den besten hausgemachten Eierpunsch gibt es auf der Kirmes in der „Elchbude“

Familienbetrieb mit Tradition – Die „Elchbude“ auf der Allerheiligenkirmes ist mittlerweile eine Legende. Das Lokal mit dem singenden Elch ist eine der gastronomischen Attraktionen auf der Soester Kirmes. Alle Bilder: © Burghard

Schausteller sind Menschen mit Herz und Tradition. Janine Burghard ist jetzt schon in fünfter Generation ein Teil der Schaustellerfamilie Burghard. Genauso wie ihr Vater Werner liebt sie es, für ihre Gäste auf der Kirmes da zu sein. „Schon mein Ur-Opa war ein Schausteller“, erinnert sich Werner Burghard. Er selbst hat gemeinsam mit seinem Vater ebenfalls Fahrgeschäfte betrieben. „Kettenflieger und Geisterbahn, um nur einige zu nennen.“ Die Geisterbahn gibt es noch, sie ist derzeit aber nicht in Betrieb. Ursache auch: Fachpersonal fehlt.

Hausgemachter Eierpunsch – Die Spezialität des Hauses.

 

Der singende Elch ist eine Sonderanfertigung

 

Seit zwölf Jahren betreiben die Burghards auf der Allerheiligenkirmes die „Elchbude“, einen Gastro-Betrieb der besonderen Art. Spezielle Attraktion: Der singende Elch am Eingang. Die rund 70 Kilogramm schwere, mit Haut überzogene Sonderanfertigung ist ein echter Entertainer. Er erzählt mit sonorer Stimme Stories über die Geschichte von Soest. Computergesteuert kann er sich auch auf unterschiedliche Zielgruppen konzentrieren. „Wenn er Kinder anspricht, erzählt er ganz anders als am Ende eines Abends nach Mitternacht“, so Werner Burghard. Und natürlich singt der Elch.

 

Riesenstimmung mit Tanz und Musik

 

Musik und Stimmung sind überhaupt sehr wichtig in der „Elchbude‘“. Janine Burghard erzählt: „Viele unserer Gäste wollen auch tanzen. Deshalb haben wir von Schlager bis Disko eigentlich alle Musikstile im Programm und erfüllen - wenn möglich - auch Wünsche.“ Das Publikum ist bunt gemischt. „Vom Bankdirektor bis zum Studenten, vom Handwerker bis zum Hochschulprofessor, vom Künstler bis zum Sportstar“, in der Elchbude sind alle gleich und alle willkommen. Natürlich kommen auch immer wieder Touristen, aber die meisten sind Stammgäste.

 

Hausgemachter Eier- und Kinderpunsch

 

Beim Blick auf die Getränke spürt man ebenfalls die Kreativität der Burghards. Der große Renner über die Kirmes ist der hausgemachte Eierpunsch. „Wir sind ja auch auf dem Weihnachtsmarkt“, lacht Werner Burghard, „und dann ist natürlich immer der Glühwein gefragt. Zur Kirmes gibt es normalerweise eher den Eierpunsch.“ Glühwein ist aber auch im Angebot. Beim Thema alkoholfrei kommt der Kinderpunsch ins Spiel. “Unserer ist nicht so süß, deshalb mögen ihn die Leute so sehr.“ Bier gibt es natürlich auch, neben Altbier und Weizen steht auch frisches Krombacher Pils vom Fass auf der Karte. Rund ein halbes Dutzend Menschen sind hinter der Theke aktiv. „Einer aus der Familie ist eigentlich mindestens immer da.“ Die Öffnungszeiten in der Elchbude sind leicht zu merken. „Wir starten um die Mittagszeit zwischen zehn und zwölf und machen unter der Woche bis elf, am Wochenende bis zwei Uhr morgens.“ Am allerwichtigsten ist es den Burghards, dass ihre Gäste Spaß haben. „Kirmes ist dafür da, für ein paar Momente alle Sorgen zu vergessen und loszulassen“, sagt Werner Burghard und seine Tochter Janine nickt dazu.

 

AUF EINEN BLICK:

„Elchbude“

Werner Burghard

 

Gründung: 2010

Philosophie: "Hier singt der Elch“

Leistungen:

  • Singender Elch mit wechselndem Programm
  • Musik, Tanz, Stimmung und gute Laune
  • Frischgemacher Kinder- und Eierpunsch
  • Frisches Bier vom Fass, alkoholfreie Getränke, Spirituosen